Aktuelle Gesundheitsinfo

Gefahr durch verschleppte Infekte

Mit Infekten ist nicht zu spaßen. Denn selbst vermeintlich banale Erkrankungen können zu einer lebensgefährlichen Herzmuskelentzündung führen. Wie man sich im Krankheitsfall richtig verhält.

Beschwerden bei Herzmuskelentzündung oft unspezifisch

In der nasskalten Jahreszeit verbreiten sich Viren und Bakterien besonders gut. Vor allem bei fiebrigen Infekten wie einer Grippe kann es – oft unbemerkt – zu einer Herzmuskelentzündung kommen. Zwar verläuft die unter Medizinern als Myokarditis bekannte Erkrankung meist harmlos, körperliche Anstrengung stellt für das Herz in einer solchen Situation aber eine enorme Belastung dar. „Eine massive Herzschwäche kann die Folge sein, im schlimmsten Fall droht der plötzliche Herztod“, warnt Herzspezialist Dr. Michael Böhm.
Besonders häufig verursachen Viren eine Herzmuskelentzündung – zum Beispiel im Rahmen einer Grippe. Aber auch Bakterien, Pilze oder Autoimmunerkrankungen können die Krankheit hervorrufen. Da die Entzündungssymptome sehr unspezifisch sind, fällt die Diagnose oft schwer. Typisch sind unter anderem Schwächegefühl, Luftnot, Herzrhythmusstörungen oder Schmerzen in der Brust, die einem Herzinfarkt ähneln. Treten die Beschwerden in Folge eines Infekts auf, sollte umgehend der Hausarzt oder ein Kardiologe aufgesucht werden.

Bei Erkrankung sechs Monate lang konsequent schonen

„Grundsätzlich sollte man bei einer Grippe und anderen viralen oder bakteriellen Infektionen mit Sport und anderen körperlichen Belastungen auf jeden Fall warten, bis Fieber und andere Symptome wie Husten, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen abgeklungen sind und man sich wieder wohlfühlt“, rät Böhm. Liegt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Herzmuskelentzündung vor, braucht es konsequente Schonung – das heißt: sechs Monate lang keine körperliche Belastung in Beruf oder Freizeit. Daneben unterstützen ACE-Hemmer und Betablocker das geschwächte Herz.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

Aktuelle Apothekeninfos

Nachdem jetzt alle Schülerinnen und Schüler wieder schrittweise in den Unterricht zurückkehren, unterstützten wir die Grund- und Mittelschule Freilassing. Wir überreichten zum Schutz ihrer Gesundheit Mund-Nasen Masken im Wert von 600 €.

Bleiben Sie gesund!

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Seit März betreibt die Katastrophenschutzleitung im Landkreis nun ein eigenes Logistiklager, um die Versorgungsengpässe soweit wie möglich zu verringern. Masken, Gesichtsschutz, Handschuhe, Desinfektionsmittel und viele andere dringend benötigte Produkte werden zentral und dezentral beschafft. Die Verteilung an die relevanten Betriebe wie Arztpraxen, Kliniken, Altenheime, Pflegedienste usw. wird von THW und Feuerwehr durchgeführt. Da für die Verteilung der Utensilien an die Abnehmer eine Vielzahl an Transportgefäßen benötigt wird, nutzte unser Chef (selbst seit langem im Katastrophenschutz aktiv) seine Kontakte und konnte über 100 professionelle Lieferkisten aus dem Pharmabereich organisieren, die den Anforderungen perfekt entsprachen. Diese sind seitdem in ständiger Nutzung, um die Belieferungszyklen (tägliche Desinfektion inbegriffen) aufrecht zu halten.
Vielen Dank gesagt sei an dieser Stelle den Firmen Hexal und Phoenix für ihre unkomplizierte und schnelle Unterstützung!

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